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Wieland podis Flachleitungssystem

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Ladepunkte schneller installieren und einfach erweitern

In den Anwendungsbereichen Mehrfamilienhaus, Firmenparkplatz oder Parkhaus sollen meist mehrere Wallboxen installiert werden. Um mittelfristig skalieren zu können, sollen weitere Ladepunkte möglichst unkompliziert nachgerüstet werden können. Mit einer klassischen Sternverkabelung stoßen viele Projekte jedoch schnell an ihre Grenzen. Für jede Ladestation wird eine eigene Zuleitung benötigt. Das erhöht den Materialaufwand, verlängert die Installationszeit und macht spätere Erweiterungen aufwendig. 

Das Wieland podis Flachleitungssystem bietet hierfür eine praxisgerechte Lösung. Durch eine zentrale Flachleitung und steckbare Abgriffmodule lassen sich mehrere Wallboxen effizient versorgen und bei Bedarf jederzeit erweitern. Das spart Zeit, Material und vereinfacht die Planung - sowohl im Neubau als auch bei der Nachrüstung bestehender Gebäude. 

Die Vorteile auf einen Blick

Elektrofachbetriebe profitieren vor allem von einer schnellen Installation und einer hohen Flexibilität im späteren Betrieb.

✓ Bis zu 66 % schnellere Erstinstallation

✓ Bis zu 79 % Zeitersparnis bei Umbauten

✓ Bis zu 88 % schnellere Erweiterung bestehender Ladeinfrastruktur

✓ Bis zu 30 % geringere Installationskosten

✓ Nur eine Flachleitung für mehrere Ladepunkte

✓ Weniger Leitungen und Verteiler

✓ Geringerer Platzbedarf im Schaltschrank

✓ Steckbare Abgriffmodule reduzieren Fehlerquellen

✓ Mit Wallboxen verschiedener Hersteller einsetzbar

✓ Ideal für Neubau und Nachrüstung

Vor allem bei Projekten mit vielen Ladepunkten macht sich die Zeitersparnis deutlich bemerkbar. Gleichzeitig sinken Materialkosten und Montageaufwand.

Elektroauto seitlich beim Laden

Flexibel planen - heute installieren, morgen erweitern

Bei modernen Ladeinfrastruktur-Projekten stehen Elektroinstallateure häufig vor der Herausforderung, heute nur einen Teil der Stellplätze mit Wallboxen auszustatten, gleichzeitig aber für zukünftige Erweiterungen vorbereitet zu sein.

Genau dafür wurde das Wieland podis Flachleitungssystem entwickelt.

Statt jede Wallbox einzeln vom Verteiler anzufahren, wird eine Flachleitung entlang der Stellplätze verlegt. Über steckbare Abgriffmodule können Ladestationen genau dort angeschlossen werden, wo sie benötigt werden. Zusätzliche Ladepunkte lassen sich später unkompliziert ergänzen, ohne die gesamte Elektroinstallation umzubauen.

Das macht das System besonders interessant für:

  • Tiefgaragen
  • Parkhäuser
  • Mehrfamilienhäuser
  • Wohnanlagen
  • Bürogebäude
  • Gewerbeimmobilien
  • Hotels
  • Firmenparkplätze
  • öffentliche Ladeinfrastruktur

Gerade bei größeren Projekten reduziert dieser Aufbau den Planungsaufwand erheblich und schafft gleichzeitig eine zukunftssichere Lösung für die Elektromobilität.

Flachleitung statt Einzelzuleitungen: Die Systeme im Vergleich

Bei einer herkömmlichen Installation benötigt jede Wallbox eine eigene Zuleitung. Mit steigender Anzahl der Ladepunkte wächst dadurch der Aufwand für Kabel, Verteiler und Montage.

Das Wieland podis Flachleitungssystem verfolgt einen anderen Ansatz. Eine zentrale Flachleitung versorgt mehrere Wallboxen, neue Ladepunkte werden später einfach über zusätzliche Abgriffmodule ergänzt.

 

Klassische Installation

 

Wieland podis

Eigene Leitung je WallboxEine Flachleitung für mehrere Ladepunkte
Viele VerteilerWeniger Komponenten
Hoher MaterialeinsatzWeniger Kabel und Installationsmaterial
Erweiterungen aufwendigLadepunkte flexibel nachrüstbar
Mehr VerdrahtungsaufwandStecksystem reduziert Fehlerquellen

Das Ergebnis ist eine übersichtliche Installation, die sich auch Jahre später noch einfach erweitern lässt.

Elektrofahrzeug an einer E-Ladestation

In wenigen Schritten zur fertigen Ladeinstallation

Das Installationsprinzip ist bewusst einfach aufgebaut und unterstützt eine schnelle Montage auf der Baustelle. 

Zunächst wird die Flachleitung entlang der Stellplätze an Wand oder Decke befestigt. Sie dient dabei als durchgängiger Energiebus für die vorgesehenen Ladepunkte. Die zentrale Einspeisung erfolgt über ein Anschlussmodul am Anfang des Leitungsstrangs. 

Dort, wo eine Wallbox benötigt wird, wird ein entsprechendes Abgriffmodul installiert. Stellplätze, die zunächst noch keinen Ladepunkt benötigen, können bei der Erstinstallation entsprechend unberücksichtigt bleiben. Dadurch muss nicht jeder Stellplatz von Anfang an mit einer eigenen Zuleitung ausgestattet werden. 

Die Abgriffmodule stellen die Verbindung zwischen der Flachleitung und der jeweiligen Wallbox her. Die Leitung muss dafür weder abisoliert noch abgemantelt werden. Die Verbindung erfolgt über spezielle Durchdringungskontakte. Je nach Ausführung können die Anschlüsse anschließend über steckbare Komponenten mit der Wallbox verbunden werden. 

Am Ende des Leitungsstrangs wird ein entsprechendes Endstück angebracht. Dieses sorgt für einen sicheren Abschluss des Systems. Je nach Ausführung können außerdem FI-/LS-Module integriert werden, um die einzelnen Endstromkreise zusätzlich abzusichern. 

Ein weiterer Vorteil zeigt sich bei einer späteren Erweiterung: Wird ein bislang nicht ausgestatteter Stellplatz künftig mit einer Wallbox versehen, kann dort ein zusätzliches Abgriffmodul ergänzt werden. Eine separate neue Zuleitung vom Verteiler ist dafür bei entsprechend ausgelegtem System nicht erforderlich. So kann die Ladeinfrastruktur Schritt für Schritt mit dem tatsächlichen Bedarf wachsen. 

Vereinfacht läuft die Installation damit in folgenden Schritten ab:

  1. Flachleitung verlegen und befestigen 
  2. Zentrale Einspeisung anschließen 
  3. Abgriffmodule an den benötigten Stellen montieren 
  4. Wallboxen über die entsprechenden Anschlüsse verbinden 
  5. Leitungsstrang mit einem Endstück abschließen 
  6. Bei späterem Bedarf zusätzliche Abgriffmodule und Ladepunkte ergänzen
Elektroauto beim Laden an einer Ladesäule

Technik, die überzeugt

Neben der einfachen Installation überzeugt das Wieland podis Flachleitungssystem auch technisch.

Die wichtigsten Merkmale:

•    Flachleitung mit Durchdringungstechnik
•    Kein Abisolieren oder Abmanteln notwendig
•    Steckbares RST-System
•    Schutzart IP65
•    UV-beständig
•    Schlagfest
•    Versorgung von bis zu 20 Ladepunkten pro Leitungsstrang
•    FI-/LS-Schutzmodule integrierbar
•    Reduzierte Brandlast durch dezentrale Energieverteilung

Mehr Effizienz für den Ausbau der Ladeinfrastruktur

Mit dem Wieland podis Flachleitungssystem lassen sich Projekte im Bereich der Ladeinfrastruktur wirtschaftlicher und flexibler umsetzen. Die Kombination aus zentraler Flachleitung und steckbaren Abgriffmodulen reduziert Installationszeit, Materialeinsatz und Planungsaufwand deutlich.

Vor allem bei Parkhäusern, Tiefgaragen, Mehrfamilienhäusern und gewerblichen Gebäuden bietet das System klare Vorteile gegenüber einer klassischen Verkabelung. Gleichzeitig bleibt die Installation jederzeit erweiterbar und passt sich wachsenden Anforderungen an die Elektromobilität an.

Für Elektroinstallateure bedeutet das: weniger Montageaufwand, mehr Flexibilität und eine zukunftssichere Lösung für moderne Ladeinfrastruktur.

Die technischen Angaben und Herstellerinformationen in diesem Beitrag basieren auf den offiziellen Informationen von Wieland Electric:

Ladeinfrastruktur in Tiefgarage & Parkhaus | podis® zur Ladestation

Angaben zu Zeit- und Kosteneinsparungen sowie zur Anzahl möglicher Ladepunkte pro Leitungsstrang sind als Herstellerangaben von Wieland Electric zu verstehen.